UNESCO WELTERBE IN DER TÜRKEI

XANTHOS

Die im Südwesten des Anatoliens auf der Halbinsel Teke in der Mittelmeerregion sich befindende antike Lykische Zivilisation ist eine sich aus dreiundzwanzig Städten zusammensetzen Union. Die Stadt Xanthos, die ihren Sitz zwischen Antalya und Muğla auf der Landstraße Fethiye-Kaş hat, diente als administratives und religiöses Zentrum Lykiens. Die lykischen Stadtunionen haben eine gemeinsame Kultur geschaffen und sehr bedeutende Werke hinterlassen. Xanthos und das zur antiken Stadt 4 Kilometer entfernt liegende, sich innerhalb der Grenzen von Muğla befindende Letoon werden hinsichtlich ihrer archäologischen Überlieferungen als bedeutende Werke des kulturellen Welterbens betrachtet.

Die Siedlung, die das originellste Beispiel der Baukunst der lykischen Antike, eine der bedeutendsten Kulturen der Eisenzeit in Anatolien, darstellt, präsentiert die Nachhaltigkeit und die einzigartige Vereinigung der Anatolischen, Griechischen, Römischen und Byzantinischen Kulturen auf eine bestehende Art. In der Region wurden in lykischer Sprache verfasste bedeutende Schriftwerke gewahrt. In Felsen oder riesige Steinplatten eingravierte Inschriften sind von großer Bedeutung, um die Geschichte des lykischen Volkes sowie de Indisch-Europäische Sprache besser nachvollziehen zu können.

Die sich im Bezirk Kınık von Antalya befindende Antike Stadt Xanthos ist das älteste und größte Kultur- und Handelszentrum Lykiens. Die Stadt war in der Antike die Hauptstadt Lykiens und wurde in lykischer Sprache mit dem Namen Arnna bezeichnet. Zur Zeit der Hellenisierung fand durch die Griechen die Umbenennung in Xanthos statt. Xanthos hat während ihrer Geschichte zahlreiche Besetzungen und Kriege erleiden müssen, hat viele Brände überstanden und wurde bei jedem Male wider neugegründet.

Es wird davon ausgegangen, dass die Geschichte von Xanthos bis in die Jahre 1200 v. Chr. zurückgeht. Laut den Texten aus dem Heldenlied Ilias des Homer, in welchem er über den Trojanischen Krieg schrieb, heißt es, dass während des Trojanischen Kriegs in 1184 v.Chr. die lykischen Anführer Glaucus und Sarpedon aus der Landschaft des Flusses Xanthos stammten. Im gleichen Lied wird der Name des unsterblichen und das Sprechen beherrschenden Pferds von Achilles als Xanthos offenbart.

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