UNESCO WELTERBE IN DER TÜRKEI

PAMUKKALE HIERAPOLIS

Pamukkale, das weltweit einzigartige touristische Paradies und zugleich archŠologische und natŸrliches Schutzgebiet, steht mit den durch Wasser Ÿber tausende von Jahre hinweg erbauten Travertinen und mit der von den Travertinen umgebenen antiken heiligen Stadt Hierapolis ineinander. Die nšrdlich des antiken Gebirges Salbacos am Rande der Berge ‚škelez errichtete antike Stadt Hierapolis und mit ihren schneewei§en Travertinen Pamukkale begrŸ§en ihre Besucher. Pamukkale befindet sich im SŸdwesten der TŸrkei in der ŠgŠischen Region innerhalb der Grenzen der Provinz Denizli. Das im Tal des Flusses Menderes, welcher ein gemŠ§igtes Klima hat, errichtete Gebiet Pamukkale umfasst die ThermalbŠder sowie die vom Flie§wasser zurŸckgebliebenen Karbonmineral-Terrassen, die Travertinen.

Das Thermalwasser gelangt nach dem Austritt aus der Quelle Ÿber einen 240-320 Meter langen Kanal zu den Travertinen und flie§t hier Ÿber die Etagen der Travertine, wobei 60-70 Meter davon Ablagerungen sind. Beim des aus der Quelle mit einer Temperatur zwischen 35-60 flie§enden und in hohen Mengen Kalzium-Hydrokarbonat enthaltenen Wassers mit dem Sauerstoff in der Luft verdunsten Karbondioxide und Karbonmonoxide. Demzufolge lagert sich das Kalziumkarbonat ab und es entstehen die Travertine.

Hierapolis

Es ist bekannt, dass die durch den Kšnig Pergamons, Eumenes II, im II. Jahrhundert v. Chr. errichtete Stadt aufgrund der Ehefrau und Amazonenkšnigen Hiera des legendŠren GrŸnders von Pergamon, Telephos, in Hierapolis umbenannt wurde. Die von Denizli 18 Km entfernte antike Stadt Hierapolis wird in der archŠologischen Literatur mit dem Namen ÒHoly CityÓ, also Heilige Stadt, bezeichnet, was auf die Existenz der zahlreichen Tempel und anderen religišsen Bauten zurŸckgeht. Es besteht die †berzeugung, dass die Stadt wegen der Heilwirkung des Thermalwassers an diesem Standpunkt errichtet wurde.


Hierapolis hat bis zum gro§en Erdbeben zur Zeit des ršmischen Kaisers Neron (60 n. Chr.) verbunden mit den Urbanisierungsprinzipien der Hellenistik ihr fŸr sich spezifisches GefŸge fortgesetzt. Die sich auf einer Erdbebenlinie befindende Stadt wurde beim Neron-Erdbeben weitgehend zerstšrt und vollstŠndig erneuert. Aufgrund dieser aufeinanderfolgenden Erdbeben hat die Stadt alle ihre hellenistischen Merkmale verloren und die Ansicht einer typisch ršmischen Stadt erlangt. Hierapolis war auch nach der ršmischen Zeit zur Zeit der Byzantiner ein bedeutendes Zentrum. Diese Bedeutung geht darauf zurŸck, dass die Stadt ab dem IV, Jahrhundert n. Chr. das Zentrum des Christentums darstellte (Metropolis) und im Jahre 80 n. Chr. der Heilige Philippus, einer der Apostel Jesus hier ermordet wurde. Die von Denizli 18 Km entfernte antike Stadt Hierapolis wird in der archŠologischen Literatur mit dem Namen ÒHoly CityÓ, also Heilige Stadt, bezeichnet, was auf die Existenz der zahlreichen Tempel und anderen religišsen Bauten zurŸckgeht. Hierapolis befindet sich aufgrund ihres geographischen Standpunktes zwischen verschiedenen historischen Gebieten. Die antiken Geographiker Strabon und Ptolemaios behaupten, dass es sich bei Hierapolis um eine phrygische Stadt handele. In antiken Quellen finden sich bezŸglich der Bezeichnung der Stadt zur vorhellenistischen Zeit keine Angaben. Dass vor der Umbenennung in Hierapolis in der Stadt ein Leben erfolgt war, ist aufgrund des Muttergšttin-Kults bekannt.

GALERIE

PAMUKKALE HIERAPOLIS
UNESCO WELTERBE IN DER TÜRKEI

Pamukkale Hierapolis

NOMINIERUNG

ARCHOLOGISCHES
LAODIKEIA

NOMINIERUNG

SELDSCHUKISCHEN
KARAWANSEREIEN