UNESCO WELTERBE IN DER TÜRKEI

ARCHEOLOGISCHES GEBIET ANI

nnerhalb der Grenzen des Stadtzentrums der Stadt Kars befindet Ani, das archäologische Gelände an der Grenze der Türkei zu Armenien. Hier wurde die Besiedlung seit der frühen Eisenzeit bis in das 16. Jahrhundert weitergeführt, diese Stadt in der die Kombination aus all dem Reichtum und der Vielfalt der Entwicklung in Bezug auf mittelalterlichen Städtebau und Architektur und Kunst zu sehen ist, ist ein multikultureller Siedlungsort auf der Seidenstraße. Die Siedlung, die im 4. Jahrhundert in İçkale begann, ist wichtig, um das erste Beispiel des Übergangs vom geschlossenen Stadtmodell zum offenen Stadtmodell zu dokumentieren. Die Ansiedlung der Siedlung an den belebten Handelsachsen führte zu ihrer Entwicklung als multikulturelles Handelszentrum, welches die Stadt zu einem Treffpunkt für armenische, georgische, byzantinische und seldschukische Kulturen machte.

Das Örtchen Ani liegt innerhalb der Grenzen des Dorfes Ocaklı in Kars - Zentrum, sie wurde auf einer mittelalterlichen Vulkanschicht aus Tuffstein erbaut, die an der türkischen Westseite des Flusses Arapçay an der Grenze zu Armenien liegt. Die Ruinen sind das erste Unterkunftszentrum am Eingang von Anatolien über die Seidenstraße und gleichzeitig ein Handelszentrum, dem Ani ihr Reichtum zu verdanken hat. Die früheste Geschichte von Ani soll sich bis in die Jahre 5000 v. Chr. erstrecken. In der prähistorischen Zeit wurde die Siedlung in Ani von vulkanisch geformten Höhlen im Tal Bostanlar Deresi gebildet. Das Innere Schloss wurde im 4. Jahrhundert von Karsaklar gebaut, die der Stadt ihren Namen Kars gaben. Die Außenwände der archäologischen Ausgrabungsstätte von Ani werden dem König M. Ashot von Bagrat zugeschrieben, mit dem Bau wurde im Jahre 964 angefangen später lieβ König Sindbad III. Im Jahre 978 ein zweites verstärktes Gemäuer errichten. Im Jahre 1064, nach der Eroberung von Ani durch den Seldschuken Sultan Sultan Alparslan, baute Ebu'l Menuçehr, der Ani Bey war, zwischen 1064 und 1072 das 3. Stadtsystem.

Die Burgmauern bestanden aus Kamelhaar und schwarzem Tuffstein in zwei und drei Reihen mit Styronit gebaut. Um die Gemäuer auf das Gelände anzupassen, auf dem sie stehen, wurden sie in einer dreieckigen Form mit sieben Toren erbaut. Die wichtigsten dieser Toren sind das Löwentor, das Tor von Kars, das Zisternentor. Um die Mauern der Stadt gegen die lange Belagerung widerstandsfähig zu machen, wurden Stützhäuser gebaut, die zwischen den Mauern errichtet wurden, diese wurden gleichzeitig auch als Nahrungsmittel- und Getreidelager genutzt. Entsprechend der Neigung des Geländes messen die Mauern an einigen Orten eine Höhe bis zu 5 Metern, ihren Auβenfassaden befinden sich aufgeprägte Kreuzmotive, Löwen- und Schlangen-Reliefs und dekorative Fliesen. An der Westseite des Löwentors, welches das Haupteingangstor der antiken Stadt ist, besteht aus zwei großen Eingangstoren. Auf der Ostseite der Bastei des Löwentors befindet sich eine islamische Inschrift, die in vier Zeilen die Eroberung der Stadt in 1064 durch den seldschukische Sultan Alparslan 1064 dokumentiert.


Die Stadtmauern, die die antike Stadt Ani von Norden umgeben, sind 4,5 km lang und es gibt 7 Türen an den Stadtmauern. Nach ihrem Fund im Mittelalter am ersten Eingangspunkt nach Anatolien aufgrund der Seidenstraße, erlangte Ani wirtschaftliche Bedeutung und begann ab 964 n. Chr. mit dem ersten Gemäuersystem, das von AŞOT, dem König von Bagdat, die Eigenschaft einer charakteristischen Stadt anzunehmen. Das zweite Befestigungssystem wurde 978 v. Chr. während der Zeit des Süleyman von Bagratli fertiggestellt und das letzte Befestigungssystem wurde von Şeddatlı Bey Ebu'l Menuçehr nach der Eroberung des Seldschuken-Sultans Alparslan im Jahre 1064 fertiggestellt.

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